PRESSESTIMMEN Dreamcatcher in Fichtenberg Murrhardter Zeitung vom 08.05.2002 Noch lebt die Band zu sehr aus dem Cover Quartett aus bekannten Namen sucht derzeit eigene Handschrift - Eigene Songs und viele bekannte Rock-GassenhauerAuf der Promotion-Tour in eigener Sache machte die Band Dreamcatcher jüngst Station in Fichtenberg. Die vier erfahrenen und szene-bekannten Musiker suchen derzeit hörbar nach dem ureigenen Stil. Noch lebt die Combo zu sehr aus dem Cover. Der Weg zu eventuellem Ruhm führt durch kleine Clubs, das beherzigt die Band, die sich 2001 zusammentat, um ihre "Träume zu verwirklichen" (so beschreibt es die homepage www.dreamcatcher-rocks.de). Auch wenn's, wie jetzt in der Fichten- berger Scheuer, nicht allzu voll ist, ist eine gute Show Pflicht für den Weg nach oben. Bekannte Namen gehen bei Dreamcatcher ans Werk. Eine internationale Karriere kann Schlagzeuger Bodo Schopf vorweisen, der schon für MSG (Michael/McAuley Schenker Group), Udo Lindenberg, Al Jareau, Falco, Sweet, Eloy, Pur und Schwoißfuaß die Taktschlegel schwang. Einen Namen hat sich auch Sänger und Rhythmusgitarrist Gerd Rube gemacht, der mit Alcatraz, Cocker-Band und The Good News nicht zuletzt als Interpret von Cover-Versionen großer Rockhits in der Region bekannt ist. Der Texaner Darrell McCullough, zuvor bei Fair Warning, Billy Cobham, Chris Thompson und The Dudes aktiv, bedient die Lead-Gitarre der Band. Neu ist am Bass Franky R. (Ex Lancelot), der Arnold Wilson ersetzte. Die Band entstand aus einem Zufall. Gerd Rube wollte eigene Songs einspielen und mietete dafür Bodo Schopfs Ton-Studio. Weil's an Musikern mangelte, organisierte Schopf noch McCullough und Wilson und los ging's. Das Musizieren klappte so gut, dass sich das Quartett schließlich zu Dreamcatcher zusammenfand. Eine Menge Erfahrungen bringen die vier mit. Entsprechend machten sie in der Scheuer ihre Sache spielerisch recht perfekt. Bodo Schopf schuf wuchtig und präzis den Rhythmussockel, auf dem die anderen drei sicher standen. Der Sound war klar, auch wenn der Bass etwas schwammig rüberkam. Die Technik stimmte, doch das gebotene Songmaterial hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Allen vier Musikern gemeinsam ist, dass sie schon reichlich Cover-Luft geschnuppert haben. Das Nachspielen von Rockhits prägte auch den Gig in der Scheuer. Von Melissa Ethridge's "Bring me some Water" (mit Kurzauftritt der Chanteuse Sandra) bis zu Metallica's "Nothing else matters" spannte sich der Bogen - und er war damit doch etwas überspannt. Noch greift die Band viel zu oft in den Koffer mit den Covern. Technisch sauber gab's "Keep the Faith" von Bon Jovi hier, "Message in a bottle" von Police da und dann "Radar Love" (in einer Spielart allerdings, die keine Chance gegen die brillante Live-Version der Originalband Golden Earring hat). Und Bryan Adams' Lebenserfahrungen aus dem "Summer of 69" nimmt man Dreamcatcher auch nicht recht ab. Von all diesem Ballast sollte sich die Combo baldmöglichst verabschieden. Auf dem Weg zur eigenen Handschrift ist die Band mit der ersten CD nur etwas vorangekommen. "Catch your Dream" ist die Frucht des ersten Zusammenspielens im Schopf'schen Studio. Die meisten Titel dieser CD spielten die Traumfänger ebenfalls live in der Scheuer und hier offenbarte sich deutlich die Suche nach dem eigenen Weg. Die Songs kamen zum einen eine ganze Kante härter rüber als auf CD. Und zum anderen spiegeln sie allgemein eine gewisse stilistische Zerrissenheit wider. Die etwas arg zahm produzierte Rock-CD bietet Songs mit reichlich Hitpotenzial, so "Close your eyes" oder "Our Song", die einem Chris Norman (Smokie) sehr gut zu Gesicht ständen. Andererseits gibt's Countryeinschläge ("The Snake") und bei "Set me free" gospelt es. Mit "We stand for Rock'n'Roll" präsentiert sich die schroffe Seite des Quartetts. Alles schön und gut gespielt, bleibt die Frage, in welche dieser Richtungen es denn nun gehen soll. Alles lässt sich nicht unter einen Hut bringen. Weniger ist mehr, Rockmusik ist minimalistisch. So bringen AC/DC mit fünf, sechs Gitarrenriffs einen ganzen Konzertabend rum - und kochen damit ihr Publikum gar. Im Gespräch rechtfertigt Bodo Schopf hernach die vielen Cover-Versionen. Die Band sei noch zu jung, um ein volles Programm mit eigenen Songs spielen zu können und so greife man eben auf den Cover-Schatz zurück. Die Selbstfindung der Combo schreitet nach Angaben des Dreamcatcher-Rhythmusmannes voran. Schon im Juli will die Band wieder ins Studio gehen. Und er verspricht, dass Dreamcatcher dann ein eigene Handschrift zeigen wird. Härter soll's auf alle Fälle werden. Und der Koffer voller Cover soll dann auch in der Ecke verschwinden. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein. Dass die Band gehörig Potenzial hat, haben jedenfalls auch diverse Plattenfirmen entdeckt - ob ein Deal draus wird? Quelle: Martin Bergmann, Murrhardter Zeitung
Die Dreamcatcher-CD bei www.target-records.de:Dreamcatcher - Catch your dream Nun sitz ich hier, bin schlechtgelaunt, und soll über die vorliegende CD was sagen. Hab aber eigentlich gar keine Lust.... DREAMCATCHER? Nie gehört! Die abgebildeten Herren sind nicht uneingeschränkt vertrauenswürdig. Aber: Moment, das hört sich nicht schlecht an!!! Da wird die Laune besser... Sorry für die Pause, aber ich hab auf „Killing me“ ein bisserl im Wohnzimmer rumgerockt. Eine gute Melodicrockscheibe mit der angenehm rauchigen Stimme von Gerd Rube. Keine spektaklulären Soundeffekte, gute handgemachte Rockmusik. Da ziehen mich die Balladen auch nicht mehr runter, die sind einfach schöne Musik. Ein wenig viel Western-Touch, aber grundsolide, diese 2001 veröffentlichte CD. Stop! Es klingelt!... Ups, mein Nachbar will die Scheibe auch!!!! Kritik: Michi Schnabel
'DAUMEN HOCH' VON 'HOME OF ROCK' FÜR DIE DREAMCATCHER-CD Michael Riediger's CD-Kritik vom 06.02.2002 in der Waiblinger KreiszeitungEin Projekt, ein Konzept, ein Versprechen... Jetzt ist sie also da, die lang angekündigte, somit wohl lang erwartete CD von Gerd Rubes neuer Band Dreamcatcher, die immerhin den international gefragten Drummer Bodo Schopf eingefangen hat. Es fanden bereits statt: Jede Menge Fototermine; ein "Tag des offenen Studios" mit öffentlichen Feedbacks zur Auf- nahmesession; die festliche CD-Präsentation. Und es wurde Ambition spürbar, der dringliche Wunsch, es endlich allen zu zeigen. Dreamcatcher - mehr ein Projekt, ein Konzept, ein Versprechen, als eine normale Band. Doch gerade diesen alten Traum hat sich Rube, der Remstal-Rocker, mit Dreamcatcher zuallererst schnappen können: den der Rockband, die seine rauhe, stämmige Stimme für die muskulöse Musik grimmig-griffiger Gitarren und hallender, knallender Drums dringend braucht. Für melodischen Hardrock alter Schule somit, wie ihn Rube schon immer am liebsten spielte, ungeachtet zuletzt zaghafter Flirts mit Folk und Country. Klar, Rubes Label heißt nicht ohne Grund "White Eagle Music". In des weißen Adlers Plattensammlung stehen ganz sicher auch Sachen wie Eagles oder Garth Brooks. Aber auf dem Album fallen die straffen, rockenden Stücke zuerst auf, Riff-Rocker wie "Killing Me", wo Du Rube förmlich vor Dir siehst, wie er mit braungebranntem Oberkörper die blonden Locken schüttelt, während Schopf die Stöcke schwingt, Darrell McCullough die Gitarre wie einen Granatwerfer hält und Arnold Wilsons Bass Deckung gibt. Auch visuell vermitteln Dream Catcher ein klares Bizeps-Bild: Fotos auf der CD-Hülle und im Beibuch zeigen harte Männer in Leder und ärmelfreien T-Shirts, die Fäuste ballen und Arme cool verschränken. Ähnlichen Träumen und ähnlichen Leitbildern jagten Hard- und Melodic-Rocker schon immer nach. Sie haben indes nicht immer so gute Musik gemacht wie diese Dreamcatcher. Rube, der auch akustische Gitarre spielt, Schopf, Arnold Wilson und Darrell McCullough klingen bereits wie aus einem Guss, sind hervorragend eingespielt. Zudem fielen ihre selbst- komponierten Songs, meist von Rube, aber auch von Wilson oder Schopf, überraschend gut aus. Kernige Riffs, griffige, bisweilen hymnische Refrains in den Rockern, in den langsamen Stücken vielleicht zu viele verschiedene, aber auch eingängige Melodien, die bei dezenter Straffung, etwa in "Behind the Moon" oder "Close Your Eyes", noch besser wären. Nur "We Stand for Rock'n'Roll", ein AC/DC-Abklatsch, den die Originale selber immer noch am Besten hinkriegen, jagt längst ausgeschäumten Träumen nach. So dreist zu klauen hätten Dreamcatcher eigentlich gar nicht nötig. Die Dreamcatcher laden zu ihrem Heimspiel, und zwar auf Freitag, 22. Februar, 21 Uhr, in die Urbacher Auerbachhalle. Die beste Gelegenheit, auch die CD abzugreifen.
Das Online-Musikmagazin 'Home of Rock' berichtet in seiner neuen Ausgabe über unsere CD 'Catch your dream': ...die Songs bestechen durch ihre Einfachheit und Zeit- losigkeit. Hier wurde kein Versuch unternommen, sich irgendwelchen aktuellen Trends zu unterwerfen, sondern man orientiert sich an bodenständigen Stücken, die man seit Jahren immer wieder gern gecovert hat und mit denen man Menschen meiner Generation immer wieder viel Freude bereitet... Tolle Melodien, die sofort im Ohr hängen bleiben, stehen eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, also nichts für Freunde schräger Töne und intellektueller Audioorgasmen. Ob Westcoast, gefühlvolle Ballade, Southern- oder Mainstreamrock, Gerd Rubes rauchige Stimme legt sich traumhaft schön über die ansprechenden instrumentalen Darbietungen seiner Kollegen....zu meinen Highlights: Da wären die Uptempoballaden Rain At The Window und Lift Me Up, die ohne weiteres zum Hitrepertoire eines Bryan Adams gehören könnten; die Southern Rock- orientierten Sachen wie Brand New World und The Snake (Richtung Outlaws), Girl Next Door, It's Easy Lovin' You und We Stand For Rock'N'Roll (Bruce Brookshires Doc Holliday lässt grüßen) oder Our Song mit seinem schönen zweistimmigen Gitarrenintro... Vielen Dank an die Redaktion von 'Home of Rock' ! Den gesamten Artikel und viel weitere Rockinfo nachlesen bei:
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Konzertkritik in der Backnanger Zeitung zum Konzert in der Rockdiscothek Belinda VON RENATE SCHWEIZER Tief aus der wunden Rockerseele Gerd Rube und die Dreamcatcher stellten in der Sulzbacher Diskothek Belinda ihre CD vor.Manchmal ist einfach der Wurm drin, und keiner kann sagen, wieso. Es gibt Konzerte, da stimmt einfach alles klasse Musiker, das richtige Drumherum, volles Haus und richtig gute Musik und trotzdem fluppts nicht, trotzdem bleibt das glückhafte Sich-gegenseitig- Hochschaukeln zwischen den Künstlern und ihrem Publikum aus, trotzdem bleibt da auf beiden Seiten ein irgendwie hohles Gefühl zwischen den Rippen. Wer da das Pech hat, auf der Bühne zu stehen, kann sich abzappeln, so viel er nur will: Wenn es nicht gelingt, das Publikum in den ersten zehn Minuten des Konzerts zu fangen, dann hilft nur noch Schadensbegrenzung, so gut es halt geht. So geschehen bei Gerd Rubes Vorstellung seiner neuen Band Dream- catcher und ihrer CD in der Sulzbacher Diskothek Belinda. Super- Leute hat sich der Rockbarde mit den blonden Locken ins Boot geholt, Bodo Schopf, der schon für Matter of Taste, Udo Lindenberg, Schwoiß- fuaß und Pur getrommelt hat, und zwei Gitarristen als Direktimport aus dem Mutterland der Rockmusik big brother USA, die nicht nur eindrucksvolle musikalische Biographien vorweisen können, sondern tatsächlich ihre Gitarren malträtieren, als sei der Teufel hinter ihnen her. Die vier miteinander machen geradlinigen Rock, extrem gitarrenlastig (logo, andere Instrumente sind ja gar nicht mit von der Partie) wie Anno dunnemals mit der nötigen Aggression dahinter, direkt aus der ewig wunden, heimatlosen Rockerseele und stellenweise in herrlicher Mitgröhl-Qualität: Musik fürs Auto, ab aufs Gas und gnade Gott den Ampeln, Musik für schummrige, wohnlich angesiffte Keller mit bedroh- lichen Graffiti an der Wand, Musik, wie geschaffen für die Belinda, und doch: Die Leute nahmen einfach die Hände nicht aus den Taschen und kauten hartnäckig auf ihren Kaugummis rum. Höflicher Applaus ist wohl so ungefähr das Schlimmste, was man einem gestandenen Rockmusiker wie Gerd Rube antun kann das muss johlen und pfeifen und trampeln und kreischen. Und doch wars genau das, was sie ihm antaten: Höflichkeit und die beharrliche Weigerung, sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Mag sein, dass der Frontman Gerd Rube es dies- mal, wo es um eigene Songs ging und um PR für die neue Band, tat- sächlich eine Spur weniger locker anging als sonst. Möglich auch, dass die Musiker (noch) nicht zusammenspielen, als seien sie seit ihrer Kindergartenzeit die besten Kumpels und jetzt eben mal vorbei- gekommen, um mit lauter alten Freunden eine wilde Party zu feiern. Trotzdem liegt der Verdacht nahe, dass das ganze Problem dieses Abends darin bestand, dass die Songs neu waren. Dass keiner so recht Lust hatte, sich auf etwas einzulassen, was er weniger als fünfzigmal im Radio gehört hat. Dass die Leute die gleichen, sagen wir mal: 67 Standard-Rockballaden, mit denen sie groß geworden sind, immer und immer wieder hören wollen und sonst gar nix. Unbezwinglich wie ein schwerer Truck Gerd Rube und seine Mannen jedenfalls waren Unterhaltungsprofis genug, um sich nach dem ersten Konzertdrittel umzustellen und ihr Publikum mit Bon Jovi, Police, Brian Adams und Co. einzuwickeln. Ein Schlagzeug- solo, unbezwinglich wie ein schwerer Truck, tat ein Übriges, und endlich, endlich vergaßen die Leute ihre gute Erziehung, holten erst die Hände und dann die Feuerzeuge aus den Taschen, kreischten, johlten und sangen mit, wie sich das für ein ordentliches Rockkonzert so gehört. Und die CD Dreamcatcher? Tja, die muss sich wohl übers Radio erst in die Hirne und dann in die Regale der Leute schummeln. Wird schon klappen. Denn, wie gesagt: Die Musik hat was.
DREAMCATCHER IST BAND DES MONATS!So verkündet auf der Seite von
Als Band des Monats wird im Januar 2002 diesesmal D R E A M C A T C H E R vorgestellt. Die Band setzt sich aus Spitzenmusikern der deutsch/ amerikanischen Musikszene zusammen und kommt aus dem Grossraum Stuttgart. Der bekannteste Akteur der Band dürfte G E R D R U B E sein, den Ihr unter der Rubrik 'Fragebogen' wieder findet. Also schaut mal rein unter
fbmusic-live! Die Seite unterstützt vorbildlich und uneigennützig die Live-Musik-Szene in Süddeutschland. Vielen Dank hier schon mal an FBmusic von Dreamcatcher! Zurück zur Hauptseite